Bereitschaft Mittenwald
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Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 18.03.16

Eine geschlossene und schlagkräftige Einheit

 

Rotkreuz-Bereitschaft Mittenwald

Mittenwald – Über zu wenig Arbeit kann sich die Mittenwalder Rotkreuz-Bereitschaft nicht beklagen. Was die Rettungsorganisation leistet, hat am Freitagabend die Leistungsbilanz gezeigt, die bei der Jahresversammlung in der Brauereigaststätte Postkeller präsentiert wurde.

Bereitschaftsleiter Helmut Hornsteiner sprach bei seinem Rückblick von einem ereignisreichen Jahr, das aber auch Vorteile bescherte. „So hat uns beispielsweise der G7-Gipfel durch Zuschüsse die Anschaffung eines neuen Rettungswagen ermöglicht.“

Genaue Zahlen gab’s vom Taktischen Leiter Thomas Pfleiderer. „Bei 114 Einsätzen waren wir 2429 Stunden im Einsatz.“ Allein wegen des G7-Gipfels im Juni 2015 in Schloss Elmau fielen 1400 Dienststunden an. Daneben investierten die BRK-Mitglieder 75 Stunden in Aus- und Fortbildung, 128 Stunden in Lehrgänge und acht Stunden in Gemeinschaftsübungen mit den Kollegen aus Partenkirchen und Garmisch.

Stolz zeigte sich Hornsteiner besonders über den Nachwuchs, dessen zwei Gruppen von Sylvia Schöttl und Rita Schmidt betreut werden. „Aktuell zählen wir zehn Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die im vergangenen Jahr bei 36 Ausbildungen insgesamt 354 Stunden gefordert waren“, verkündete Jugendleiterin Sylvia Schmidt. Darüberhinaus unterstützen die jungen Kräfte die Bereitschaft auch in anderer Hinsicht – beispielsweise bei der Ausbildung des Sanitätsdiensts an der Mittelschule.

Wirtschaftlich steht die Bereitschaft ebenfalls auf gesunden Füßen. „Trotz Neuanschaffung von Schutzbekleidung und Material und Instandhaltung von Fahrzeugen im fünfstelligen Euro-Bereich konnten wir durch Beiträge, Zuschüsse vom Kreisverband, den Verkauf des alten Rettungsfahrzeuges, Spenden der Bevölkerung und des Rettungsvereins unseren Haushalt ausgeglichen gestalten“, bilanzierte Schatzmeisterin Martina Schmidt.

Lobende Worte gab es für die Bereitschaft gleich von drei Gästen. „Der Dienst am Menschen wird von Euch hervorragend geleistet“, meinte Bürgermeister Adolf Hornsteiner. „Ich hoffe, dass weiterhin alle an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen.“

Dann stellte sich der neue Kreisgeschäftsführer Dr. Andreas Schepermann (48) vor. „Ich freue mich über die sympathische Aufnahme und über Eure tolle Mischung aus älteren und jüngeren Mitgliedern.“

Positiv über die gute Zusammenarbeit äußerte sich zudem der Stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Christoph Sörgel. „Bei Euch funktioniert es nicht nur gut, sondern kontinuierlich. Die Gemeinde kann froh über Eure Arbeit sein, denn 2015 betrug Euer Anteil an allen Kreis-Einsätzen immerhin zehn Prozent.“

Ausgezeichnet

für 40 Jahre: Klaus Fuchs – für 35 Jahre: Helmut Hornsteiner – für 20 Jahre: Martin Michl, Thomas Pfleiderer, Bettina Amberger – für 10 Jahre: Dr. Martin Fleckenstein.

jhv2016